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Quo vadis ars?

In zahlreichen Interviews, Corona-Tagebüchern, Kommentaren und Berichten wurde in den letzten Wochen die Situation der Kulturbranche beschrieben und diskutiert. Unsere kommentierte Sammlung von mittlerweile 188 Quellen versammelt Stimmen aus unterschiedlichen Sparten und Medien. So entsteht ein Bild der Kulturlandschaft in der Krise, deren zeitliche Wandlung interaktiv über eine eigene Tag-Cloud erdkundet werden kann.


 

Kultur in der Corona-Krise . Erwacht endlich aus der Schockstarre!

by Marco Frei, Christian Wildhagen (01 May 2020)
Original source: Neue Züricher Zeitung

»Die Stimmung kippt.« Wie ein Warnruf an die Politik klingt der Auftakt des Artikels von Marco Frei und Christian Wildhagen. Sie registrieren Unmut in der Kulturbranche, fragen nach den Ursachen des langen Stillhaltens und ermutigen Musiker*innen und Veranstalter nicht länger der Politik das Zepter zu überlassen. Die Lage ist bekannt: Zahlreiche Kulturschaffende fallen durch das Raster der aufgelegten Hilfsprogramme und müssen Grundsicherung beantragen. Zwar geben getroffene politische Entscheidungen zum Verbot von Großveranstaltungen Pla nungssicherheit, lassen aber auch die Aussichten auf die zweite Jahreshälfte als wenig erfolgversprechend erscheinen, da viele weitere Festivals und Veranstaltungen Ende April abgesagt werden mussten. Hat die Branche die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bislang klaglos mitgetragen, regt sich nun Widerstand gegen den Kahlschlag. In Deutschland ist dieser schon etwas länger zu beobachten, nachdem die Landesregierungen über Lockerungen für Biergärten und Pediküre nicht aber für die Musikbranche gesprochen haben. In einem Offenen Brief haben Anne-Sophie Mutter, Matthias Goerne, Christian Thielemann und andere Klassik-Größen nun ihren Unmut kundgetan. Dass der Protest erst so spät kommt, führen die Autoren Marco Frei und Christian Wildhagen auf ein »mangelndes Selbstwertgefühl der Künstler« zurück. Diese sind sich weder bewusst, dass sie in der Gesellschaft selbst ihre größte Lobby haben und mit der Kreativbranche als »wirtschaftlich signifikante Grösse« punkten können. Um sich Gehör zu verschaffen, bedarf es aber auch eines »Konzepts für Kultur unter den Bedingungen der Pandemie«. Das, so die Autoren, gibt es bislang nicht. Online-Angebote wie live-Konzerte oder das Streamern von Archivmaterial sind nicht nur in dem Zahl der Zugriffe von der Prominenz der Beteiligten abhängig, sie haben auch rückläufige Zugriffszahlen. Dass dem so ist und dass ein Onlineangebot weder klangtechnisch noch atmosphärisch ein Live-Kulturerlebnis ersetzen kann, ist auch den Veranstaltern bewusst. So haben sich nun vierzig Musikfestivals in Deutschland an die Bundesregierung gewandt, nicht nur mit der Bitte differenzierte Maßnahmen für unterschiedliche Veranstaltungsformen und -größen zu erlassen, sondern zugleich mit der Mahnung der »Gleichbehandlung von Kultur mit Sport, Religionsgemeinschaften und Wirtschaft«. Statt auf die Rechtsunsicherheiten und die fehlende Entscheidungsfreude der Politik mit einer Schockstarre zu reagieren, empfehlen die Autoren sich ein Vorbild an der Fußball-Bundesliga zu nehmen und selbst mit Experten Hygienekonzepte zu entwickeln. Wichtig wäre aber auch hierfür, dass die Akteure gemeinsam agieren und nicht jedes Haus an seinem eigenen Konzept arbeitet. Einzelne Orchester spielen bereits wieder. Am 1. Mai fand das traditionelle Europakonzert der Berliner Philharmoniker in reduzierter Besetzung und ohne Publikum statt. Auch das Musikkollegium Winterthur, die Münchner Philharmoniker und das Tonhalle-Orchester Zürich arbeiten an Hygienekonzepten. Dazu gibt es vor und auf der Bühne vieles zu bedenken – vor allem aber stellt sich die Frage, ob sich eine Veranstaltung unter solchen Bedienungen rechnet. So komplex die Probleme sind, sollten die Kultureinrichtungen sich nun nicht von der Politik das Heft aus der Hand nehmen lassen, sondern im Blick auf andere gesellschaftliche Bereiche die Nischen suchen, in denen Kulturarbeit möglich ist. Wenn Gottesdienste und Fußballspiele wieder möglich sind, warum sollten es Kammerkonzerte nicht sein? Zur Not müsste unter Berufung auf den rechtsstaatlichen Grundsatz der Gleichbehandlung die Öffnung von Kulturveranstaltungen eingefordert werden. Für den Erfolg einer Klage sieht der deutsche FDP-Politiker Wolfgang Kubicki gute Chancen: »Meine Prognose ist: In einigen Wochen wird auch bei den Gerichten der Geduldsfaden reissen. Dann wird es rechtlich nicht mehr möglich sein, bestimmte Veranstaltungen zu verbieten, obwohl sie die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie andere.«

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Musik Beitrag

Ein dezenter Blick aus dem Off der Netzwelt begrüßt die Besucher*innen von facing arts. Es sind animierte Künstler*innenportraits, die hier fragend, auffordernd oder nur neugierig die Besucher*innen im Blick haben. Auf den Gesichtern sind wechselnde Zitate aus der kommentierten Beitragsammlung »Quo vadis ars?« zu sehen. Die kurzen Schlaglichter geben einen Überblick über die Diskussion um die Künste in Zeiten von Corona. Über den verlinkten Namen gelangt man zum jeweiligen Text in der Sammlung von derzeit 188 Quellen. Facing arts dokumentiert damit die Vielfalt der Kulturlandschaft und öffnet zugleich einen Diskursraum, in dem über die Bedeutung der Künste in der Gegenwart nachgedacht werden soll.

Kultur und Corona = Angst essen Seele auf?

Geschlossene Konzerthäuser, Theater, Museen, Literaturhäuser, Bibliotheken und Kinos sind nicht nur Ausdruck einer Gesellschaft im Ausnahmezustand, sondern Zeichen einer Krise, die vor allem die Kreativbranche besonders hart trifft. Für Künstlerinnen und Künstler bedeutet die Schließung aller öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen nicht nur ein Arbeitsverbot, das für die meisten mit einem immensen Umsatzeinbruch einhergeht. Zugleich hat das verordnete social distancing auch zur Folge, dass der persönliche Austausch und die Interaktion wie er nicht nur für Musiker*innen, Schauspieler*innen, Schriftsteller*innen und Akrobat*innen mit Kolleginnen und Kollegen, sowie dem Publikum wichtig ist, in nächster Zeit nur sehr eingeschränkt stattfinden kann. Damit werden auch die Entwicklung neuer Projektideen und somit die Akquise von neuen Aufträgen für die kommenden Monate extrem erschwert, wenn nicht gar unmöglich!? Die Krise nach der Krise ist es daher auch, die viele Kulturschaffenden aktuell in eine Schockstarre verfallen lässt. Mit dem Hinweis auf Rainer Werner Fassbinders Film Angst essen Seele auf hat der Vorsitzende des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann bereits im April 2020 auf die Lage der Kulturbranche hingewiesen. Nachdem im Sommer von vielen Kultureinrichtungen Hygienekonzepte erarbeitet wurden, droht mit einem zweiten Lockdown nun der ›Todesstoß‹ für viele privat geführte Häuser und Solo-Selbstständige der Veranstaltungsbranche – von den psychischen Folgen für die einzelnen Akteure abgesehen. Wer nüchterne Zahlen benötigt, dem sei die OECD-Studie von September oder im Hinblick auf die USA der Brookings Report von August 2020 zur Lektüre empfohlen.

Gesicht zeigen – 25 Mal pro Sekunde

Dieser Starre entgegenzuwirken und der vielfältigen und dynamischen deutschen Kulturlandschaft und darüber hinaus ein Gesicht zu verleihen, ist das Ziel von facing arts. In Gesichteranimationen – eine Technik die Tim Otto Roth bereits 2010 für facing science in Berlin eingesetzt hat – verdichten sich die vielen kaum fassbaren Gesichter der Kulturschaffenden. In rasender Geschwindigkeit ziehen pro Sekunde 25 Portraits von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten in einer Filmprojektion vorbei und setzen sich im Betrachterauge stets neu zu einem dynamischen Portrait zusammen – der einzelne Künstler tritt in den Hintergrund und die kollektive Betroffenheit schaut den Betrachter sprichwörtlich an. Damit schafft die Projektion in einer Zeit, in der Artikel 8 des Grundgesetztes weitgehend außer Kraft gesetzt ist, und öffentlichkeitswirksame Demonstrationen nicht möglich sind, eine neue Form von Öffentlichkeit. Hier versammeln sich Künstlerinnen und Künstler virtuell, um nicht nur auf ihre Lage aufmerksam zu machen, sondern auch für ihr Recht auf freie Berufsausübung zu demonstrieren. So wird in der Öffentlichkeit auch bewusst, wie groß die anonyme Menge der betroffenen Solo-Selbständigen und der von ihnen beschäftigen Mitarbeiter*innen im Kulturbereich tatsächlich ist. Alleine in der Künstlersozialkasse sind 188.332 aktive Künstlerinnen und Künstler gemeldet.

Quo vadis ars? – »Kulturelles« Gedächtnis der Krise

Geschwindigkeit spielt aber nicht nur in der Gesichteranimation eine Rolle, sondern auch im öffentlichen Diskurs. Wer erinnert sich Anfang November 2020 noch daran, wie die Situation der Künstlerinnen und Künstler im März bewertet wurde. Welche Prognosen wurden abgegeben und welche künstlerischen Sparten finden in der Diskussion gerade besondere Berücksichtigung, sprich wer findet die Unterstützung der Medien und erhält somit eine Stimme und wer nicht? Mit der kommentierten Beitragsammlung »Quo vadis ars?« soll die Entwicklung der Diskussion nachgezeichnet werden. Die immer wieder aufgeworfene Frage, welche Funktion Kunst und Kultur in der Gesellschaft zukommen, kann so beantwortet werden. Über eine interaktive Tagcloud kann die Entwicklung dieses Diskurses anhand der sich über die Zeit verändernden Schlagworte nachvollzogen werden.
In den Zitaten auf der Startseite von facing arts kommen einzelne Akteure zu Wort. Die kurzen Statements entstammen der Beitragsammlung. Bei jedem Aufruf der Seite werden zufällig neun Portraits abgerufen und die aktuell 188 Zitate neu gemischt. Die Animation mit den schwarzweißen Portraits im Hintergrund der Seite soll auf das Projekt facing arts neugierig machen und zugleich zum Nachdenken anregen über die Einzelschicksale, die im Künstlerkollektiv der Gesichteranimation aufgehen.

Facing arts gibt der Kultur ein Gesicht. Zur Teilnahme eingeladen sind daher alle im weiteren Sinne künstlerisch Tätigen. In Zeiten, in denen diskutiert wird, ob die Kulturbranche eine Lobby hat, ist unser Ziel zu zeigen, wie viele und wie vielfältig wir sind.

Zeige Dein Gesicht - in zwei Minuten Teil von facing arts werden.

Du kannst einfach Deine Handykamera oder ein vorhandenes Bild verwenden. Optimal ist ein passbildartiges Photo: Die Aufnahme sollte von vorne und ohne Brille aufgenommen sein, in Farbe und in entsprechender Auflösung vorliegen. Bildformate: PNG, JPG, JPEG; Dateigröße: max. 5 Mb.

Wir können nur Bilder ohne Mund-Nasen-Schutz verwenden. Verzichte also bitte auf Deine Maske für die Aufnahme!


Dankeschönclip

Ein kleines Kunstwerk als persönliches Dankeschön: Für Deine Teilnahme erhälst Du einen persönlichen Dankeschönclip, bei dem Dein Gesicht mit denen der vorigen 49 Teilnehmer*innen zu einem dynamischen Antlitz verschmilzt.

Login

Ich nehme bereits teil - hier geht es zum Login, um den Dankeschönclip runterzuladen:

Gesichter & Orte

Facing arts soll nicht nur eine Webplattform sein, die der Kulturlandschaft in Deutschland aber auch weltweit ein Gesicht verleiht, sondern ist darauf angelegt, das dynamische Bild dieser Kulturlandschaften auch im öffentlichen Raum zu zeigen. Da bei jedem Bild-Upload die künstlerische Sparte und der Herkunftsort der Künstler*innen angegeben ist, können sparten- bzw. regionenspezifische Gesichterprojektionen erstellt werden. Diese können überall gezeigt werden, wo bewegte Bilder eingesetzt werden: von der Kinoleinwand über Bildschirme in Museen und Galerien bis hin zu Großprojektionen im öffentlichen Raum.


Facing science präsentiert 2010 auf der Ausstellung WeltWissen, Martin Gropius Bau, Berlin

News

Twitter


The signet of facing arts joining the faces of STORM.

FAQs

Beim Hochladen des Portraits geben die Teilnehmer nicht nur die Sparte an, in der sie tätig sind, sondern geben auch eine Webreferenz für ihre Tätigkeit an - das kann eine eigene Webseite, ein Facebook- oder Instagramm-Profil oder auch ein Onlineartikel sein. Diese Angaben werden von uns vor der Bildfreigabe geprüft.
Bitte bei der Eingabe darauf achten, daß die Adresse mit http: oder https: beginnt.


Besonders eindrucksvoll wird die Gesichterprojektion bzw. dein Dankeschön-Clip dadurch, dass sich alle Augen an der gleichen Stelle befinden. So haben Betrachter*innen das Gefühl, von der Projektion »angesehen« zu werden. Indem du selbst bei Deinem Bild die Pupillen markierst, nimmst Du uns diesen Arbeitsschritt ab und wir können Dein Bild schneller freigeben.


Der Dankeschön-Clip wird automatisch aus den letzten im System hochgeladenen Bildern erstellt, d.h. in deinem Clip sind neben deinem Bild die 49 Bilder integriert, die vor deinem Portrait hochgeladen wurden. Dein Bild wird dann in den für die 49 Personen generierten Clips enthalten sein, die sich nach dir im Portal angemeldet haben.
Für die Projektionen werden je nach Location und Kooperationspartner unterschiedliche Parameter zugrunde gelegt. Hier können zum Beispiel Künstler*innen bestimmter Regionen oder Sparten ausgewählt werden. Folge uns auf Twitter, um über unsere akuellen Aktivitäten stets im Bilde zu sein.
Dein Bild erscheint darüber hinaus als Hintergrundbild auf der Projektseite: Beim Aufrufen der Seite werden jeweils zufällig neun Bilder aufgerufen.


Um Aufmerksamkeit für die Lage der Künstler*innen in der Coronakrise zu generieren, ist es wichtig, dass unser Projekt möglichst viele Leute erreicht. Teile daher den Dankeschön-Clip mit Deinen Freund*innen und Bekannten, damit wir schnell eine ansehnliche Menge an Teilnehmer*innen erhalten. So können wir der Kunst als sozio-ökonomischem Faktor im öffe80ntlichen Diskurs Gewicht verleihen.

Du kannst den Dankeschön-Clip in Deinem persönlichen Profil abrufen. Unter dem Reiter 'Teilnehmen' findest Du ganz unten das Login, wo Du Dich mit Deiner Email und Deinem Passwort einloggen kannst.


Bitte schaue, ob du in den Internetsicherheitseinstellung deines Browsers »Cookies« aktiviert hast. Die Seite verwendet ausschließlich sogenannte Session-Cookies, die nach dem Verlassen der Seite automatisch vom Browser wieder gelöscht werden.


Solltes du mit mehreren Emailadressen registriert sein, so kannst du dich nur mit der Emailadresse einloggen, mit der du dich zuerst registriert hast. Solltest du dein Passwort vergessen haben, nutze bitte die Funktion »Passwort vergessen« im Loginmenue unter dem Reiter 'Teilnehmen'.


Für Hinweise auf interessante Presseberichte sind wird stets dankbar. Bitte schicken uns hierzu eine Nachricht über das Kontaktformular unter dem Reiter 'about'.


Wenn Du weitere Fragen hast, zögere nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Du findest ein Kontaktformular im Bereich 'about'.

Bei facing arts handelt es sich um ein non-profit-Projekt, das Sie gerne unterstützen können. Nutzen Sie dazu unser Kontaktformular – wir setzen uns gerne mit Ihnen in Verbindung!

Das Team

Facing arts ist ein Projekt von STORM.

STORM spielt als Akronym mit den Namen Miriam Seidler und Tim Otto Roth, die wie viele anderen Freischaffende von der Corona-Krise betroffen sind. Miriam Seidler ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie publizierte u.a. ein Übersichtswerk zum Alter in der zeitgenössischen Literatur und ist Herausgeberin der Buchreihe Ästhetische Signaturen. Neben ihrer freien wissenschaftlichen Forschung arbeitet sie aktuell als Lektorin und Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit. Tim Otto Roth ist promovierter Kunst- und Wissenschaftshistoriker, Konzeptkünstler und Komponist. In seiner künstlerischen Arbeit ist er vor allem bekannt durch Großprojekte im öffentlichen Raum, Kooperationen mit führenden Wissenschaftseinrichtungen und seine immersiven Licht- und Klanginstallationen.
Miriam Seidler und Tim Otto Roth arbeiten schon seit vielen Jahren immer wieder in unterschiedlichen Projekten zusammen. Neben gemeinsam kuratierten Ausstellungen hat Miriam Seidler das Projektmanagement für Roths immersive Licht- und Klanginstallation [aiskju:b] und die Pressearbeit für verschiedene Projekte übernommen. Mit facing arts realisieren sie ihr erstes künstlerisches Werk.
Weitere Informationen zu den beiden Projektinitiatoren erhalten Sie unter www.miriamseidler.de bzw. www.imachination.net.

Ein besonderer Dank gilt Paco Croket für die Programmierung der Tag Cloud!

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